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Bildschirmarbeitsbrille

Was ist eine Bildschirmbrille?

Die Bildschirmbrille ist ein Arbeitsmittel, welches so wie Tisch, Sessel oder PC dem Arbeitsplatz zuzuordnen ist. Und so sieht die Bildschirmbrille aus: einfache Fassung, keine Tönung, einfache Entspiegelung.

 

Wie kommen Sie zu einer Bildschirmbrille?

Mit einer vom Augenfacharzt ausgestellten Verordnung suchen Sie einen Optiker auf und reichen dann diese Verordnung gemeinsam mit der Rechnung und dem vollständig ausgefüllten Antragsformular direkt bei LAD3-Bedienstetenschutz ein.
Hinweis: Eine weitere Antragstellung auf Zuschuss zur Bildschirmarbeitsbrille ist frühestens nach einem Abstand von 3 Jahren möglich.

 

Den Antrag für eine "Bildschirmarbeitsbrille" finden Sie in der Rubrik "Formulare"

 

Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrer zuständigen Personalvertretung

 

Bildungskarenz (nur VB)

Es besteht die Möglichkeit für Vertragsbedienstete, Bildungskarenz in Anspruch zu nehmen. Die Bestimmungen dafür sind mit Inkrafttreten der Novelle zwar aus den Dienstrechten (NÖ LBG, LVBG) entfernt worden, dafür wird die zukünftige Bewilligungen auf Grundlage der allgemeinen Bestimmungen im Arbeitsvertragsrechts-Anpassungsgesetz (AVRAG) vorgenommen. Dies hat den Vorteil, dass gesetzliche Anpassungen in den Dienstrechten nicht mehr erforderlich sind und aktuelle Änderungen schneller umgesetzt werden können.

 

Die wesentlichen Eckpfeiler für die Inanspruchnahme der Bildungskarenz sind:

  • Das Dienstverhältnis ist zumindest 6 Monate aufrecht.
  • Die Bildungskarenz wird mit einer Laufzeit zwischen 2 Monaten und 1 Jahr abgeschlossen.
  • Es stehen keine wichtigen dienstlichen Gründe entgegen.
  • Ein Anspruch auf Weiterbildungsgeld vom AMS muss bestehen.

Gehaltsvorschuss

Unter bestimmten Voraussetzungen kann Bediensteten auf Ansuchen ein -
binnen längstens zehn Jahre - rückzahlbarer Gehaltsvorschuss auf ihre Be-
züge gewährt werden. Ein Gehaltsvorschuss wird grundsätzlich erst nach einer mindestens einjährigen effektiven Dienstzeit und bei Bestehen eines
unbefristeten Dienstverhältnisses gewährt. Bei Gehaltsvorschüssen, die in
den ersten drei Jahren des Landesdienstes beantragt werden, sind Bürg-
schaftserklärungen bis zum Betrag von € 3.633,64 nicht erforderlich. Ein
Gehaltsvorschuss wird auch während eines Mutterschaftskarenzurlaubes
(Vaterkarenzurlaubes) bewilligt.


Ein Ansuchen um Gewährung eines Bezugsvorschusses ist mit den erfor-
derlichen Unterlagen (z. B. Kostenvoranschlag, Kaufvertrag, Baubewilli-
gungsbescheid, Rechnungen usw.), die nicht älter als 6 Monate sein dür-
fen, im Dienstweg an die Abteilung Personalangelegenheiten zu richten.
Die bestimmungsgemäße Verwendung ist innerhalb von drei Monaten
durch Vorlage von Kostenvoranschlägen nachzuweisen.

Die Rahmenbedingungen für einen Gehaltsvorschuss wurden im Oktober
2018 neu verhandelt und deutlich verbessert. Unter folgenden Vorausset-
zungen wird ein Bezugsvorschuss gewährt:

 

1. Für NEUSCHAFFUNG von WOHNRAUM durch

  • Errichtung eines Eigenheimes
  • Ankauf eines Eigenheimes, einer Eigentums- oder Genossenschafts-
    wohnung
  • Ankauf einer Altwohnung
  • Fertigstellung eines Eigenheimes (Fassade, Innentüren)
  • Zu-, Auf- und Umbauten einer Wohneinheit in der Höhe von € 10.000,–

    Dieser Gehaltsvorschuss kann erhöht werden:
  • um € 2.000,00, wenn den Bediensteten der Alleinverdienerabsetzbetrag
    zusteht,
  • um € 1.000,00 für jedes Kind unter 18 Jahren, für das den Bediensteten
    der Kinderzuschuss zusteht.

Das Höchstausmaß dieses Gehaltsvorschusses beträgt € 15.000,–.
Ein Bezugsvorschuss für die Errichtung eines Eigenheimes bzw. für Zu-,
Auf- und Umbau kann nur gewährt werden, wenn Bedienstete Eigentümer
des Bauplatzes sind.
Der Gehaltsvorschuss für Neuschaffung von Wohnraum kann nur EIN-
MALIG gewährt werden.

 

Subjektsförderung statt Objektsförderung:
Mit der im Jahr 2018 ausverhandelten neuen Gehaltsvorschussrichtlinie
können den Gehaltsvorschuss für ein Objekt (Haus) ab sofort auch beide
Landesbedienstete - die in diesem Objekt (Haus) wohnen (werden) - bean-
tragen und diese soziale Unterstützungsform in Anspruch nehmen

 

2. Für ALTHAUSSANIERUNG oder WOHNUNGSVERBESSE-

RUNG bereits bestehender Wohnungen

Höhe € 4.000,–
Wurde ein Gehaltsvorschuss für Instandsetzungs- oder Installationsarbeiten
oder ein Gehaltsvorschuss zur Neuschaffung von Wohnraum bereits gewährt,
so kann ein neuerlicher Bezugsvorschuss zur Althaussanierung oder Woh-
nungsverbesserung zehn Jahre ab Auszahlung des seinerzeitigen Gehalts-
vorschusses zuerkannt werden. Als Arbeiten zur zeitgemäßen Umgestaltung
einer Wohnung wird auch ein Kachelofen als Primärheizung anerkannt.

 

3. Zum Ankauf einer KÜCHENEINRICHTUNG

Höhe bis € 1.500,–
Unterstützung für Bedienstete bis zum vollendeten 35. Lebensjahr zum Ankauf
einer Kücheneinrichtung. Dieser Gehaltsvorschuss wird jedoch auf das Höchs-
tausmaß eines Gehaltsvorschusses zur Neuschaffung von Wohnraum angerech-
net.

 

4. Zum Ankauf eines KRAFTFAHRZEUGES

Höhe bis € 1.500,–
Dieser Bezugsvorschuss wird nur gewährt, wenn der Ankauf im dienst-
lichen Interesse liegt. Dieses liegt vor, bei Bediensteten mit Anspruch auf
Reisebeihilfe, wenn deren auswärtige Dienstverrichtung regelmäßig mit
dem Privatfahrzeug durchgeführt wird und bei Bediensteten mit Anspruch
auf Reisepauschale (Fluss- und Schleusenwärter, Bauführer, Forsttechniker
und Fahrer von Spezialfahrzeugen), sowie bei Bediensteten, die innerhalb
der letzten zwölf Monate ab Antragstellung mindestens an 30 Tagen Dienst-
reisen mit Anspruch auf Kilometergeld durchgeführt haben.

Sonderregelung: Bei Aushilfskindergartenpädagoginnen/pädagogen, in-
terkulturellen MitarbeiterInnen mit ständig wechselndem Dienstort und
ambulanten Sonderkindergartenpädagoginnen/pädagogen kann ein Ge-
haltsvorschuss bis € 3.000,- gewährt werden. Die einjährige effektive Lan-
desdienstzeit kann hier nachgesehen werden.

 

5. BEGRÄBNISKOSTEN

Höhe bis € 1.200,–
für Familienangehörige und nahe Verwandte (Eltern, Geschwister, Gattin/
Gatte, Kinder)

 

6. Bei NOTLAGEN unter folgenden Umständen:

Höhe bis € 1.000,–

  • bei Krankheiten für sich selbst, für Familienangehörige oder der Sorge-pflicht unterliegende Angehörige, sowie bei Operationen
  • Unfälle (eigene und von Familienangehörigen sowie der Sorgepflicht unterliegende Angehörige)
  • kieferorthopädische Behandlung für Kinder
  • Zahnreparaturen bzw. Zahnersatz (wird nur für Bedienstete selbst gewährt)

7. Bei VEREHELICHUNG EINES KINDES

Höhe bis € 1.000,–
Es gilt allerdings der Grundsatz, dass ein derartiger Gehaltsvorschuss nur
denjenigen gewährt werden kann, die nach den Grundsätzen des ABGB
auch zur Leistung des Heiratsgutes bzw. für die Gewährung einer Ausstat-
tung verpflichtet sind. Sind beide Elternteile Landesbedienstete, ist der Be-
zugsvorschuss nur einem Elternteil oder anteilsmäßig zu gewähren.

 

8. Bei VEREHELICHUNG VON LANDESBEDIENSTETEN

Höhe bis € 1.000,–
Grundsätzlich können Gehaltsvorschüsse, mit Ausnahme des Gehaltsvor-
schusses für Neuschaffung von Wohnraum, mehrfach gewährt werden. Um
einen Gehaltsvorschuss aus demselben Titel erneut beantragen zu können,
muss der alte Gehaltsvorschuss bereits getilgt sein.

 

Nähere Informationen erhalten Sie Sie bei Ihrer zuständigen örtlichen Personalvertretung oder gerne auch telefonisch beim Büro der LPV, Mariella Wiedl, Tel. 02742/9005 DW 13417.

Sabbatical

Mit dem Sabbatical kann man innerhalb einer Rahmenzeit von 2 bis 5 Jahren, Freizeit für eine Auszeit im Ausmaß eines Jahres erwerben. Dabei werden die Bezüge anteilig gekürzt. Die Bewilligung erfolgt durch die Abteilung Personalangelegenheiten.

 

Das Sabbatical-Freijahr muss vom Alterssabbatical insofern unterschieden werden, da es in der Laufbahn unabhängig vom Regelpensionsalter beantragt und konsumiert werden kann.

 

Es entspricht einer selbst finanzierten Teilbeschäftigung, wobei das eine Jahr Freizeitphase durch einen Minderbezug in der Arbeitsphase finanziert wird.

 

Rahmenzeit

Bezugshöhe in %

2 Jahre

50,00  %

3 Jahre

66,66  %

4 Jahre

75,00  %

5 Jahre

80,00  %

 

Das Sabbatical – Freijahr wird auch gerne vor einem möglichen Pensionsantritt oder einer Ruhestandsversetzung konsumiert. In diesem Fall empfehlen wir jedenfalls zu einer Beratung durch uns. Liegt der Zeitraum fünf Jahre vor dem Pensionszeitpunkt, so sind Auswirkungen auf die Höhe der Abfertigung und gegebenenfalls auf Dienstjubiläen gegeben.

 

Voraussetzungen sind:

  • 5 Jahre ununterbrochen im Landesdienst
  • der Antrag muss spätestens 3 Monate vor Beginn der Rahmenzeit im Dienstweg eingebracht werden
  • es dürfen keine wichtigen dienstlichen Gründe im Wege stehen

Den Antrag auf "Sabbatical" finden Sie in der Rubrik "Formulare"

 

Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrer zuständigen Personalvertretung

 

Sonderurlaub

Grundsätzlich gibt es 2 unterschiedliche Arten von Sonderurlauben. Einerseits den Sonderurlaub unter Enfall der Bezüge, andererseits den Sonderurlaub unter Fortgewährung der Bezüge.

 

Die Bewilligung folgender Sonderurlaube erfolgt durch die/den DienststellenleiterIn:

 

Bei Vorliegen berücksichtigungswürdiger Gründe kann Bediensteten von der Dienststellenleitung Sonderurlaub, insgesamt jedoch nur bis zum Höchstausmaß von 64 Stunden im Jahr, gewährt werden.

 

Diese berücksichtigungswürdigen Gründe sind zB:  Wohnungswechsel; Niederkunft der Ehegattin, Lebensgefährtin; Tod der Eltern, Schwiegereltern, Großeltern, Enkelkinder oder Geschwister, eines Schwiegerkindes, des / der Ehegatten / Ehegattin, des / der Lebensgefährten / Lebensgefährtin, eines eigenen Kindes oder eines Wahl- oder Adoptivkindes; Eheschließung des Bediensteten / der Bediensteten, Eheschließung der Kinder; Vorladung zu Verwaltungsbehörden und Gerichten als Partei, als Zeuge oder als Laienrichter, Vorladung zur Kraftfahrzeugüberprüfung, Teilnahme an Elternsprechtagen; Aufsuchen eines Arztes / einer Ärztin zur Gesundenuntersuchung oder wegen einer nicht akuten Erkrankung (z. B. Zahnbehandlung), wenn das Aufsuchen des Arztes / der Ärztin nur während der Dienstzeit möglich; Einsätze zur Lebens- oder Umweltrettung im Rahmen von Großschadensereignissen oder Katastrophen (z.B. Hochwasser) durch Mitglieder von Einsatzorganisationen (Rettung,…)

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Die Bewilligung folgender Sonderurlaube erfolgt durch die Personalabteilung: 

 

In einigen Fällen ist eine direkte Bewilligung durch die Personalabteilung notwendig. Dies erfolgt bei Übungen der Feuerwehr, Verehelichung, Dienstprüfungen und Sonderurlaub unter Entfall der Bezüge. 

 

Den Antrag auf "Sonderurlaub" finden Sie in der Rubrik "Formulare"

 

Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrer zuständigen Personalvertretung

 

 

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